Wordpress Backup / Sicherung erstellen Tutorial

Posted by admin

In diesem Tutorial zeige ich, wie einfach es ist, ein komplettes Backup der Wordpress Installation zu erstellen…

Ein Servercrash, ein Hackerangriff, oder ein zerschiessen des Blogs durch ein Update, oder durch das Installieren von zusätzlichen Plugins, können die Ursachen für einen Blogabsturz sein. Wohl dem, der vorher ein Backup des Blogs erstellt hat. In diesem Tutorial zeige ich, wie man eine Sicherung der Datenbank und der Dateien eines Wordpress Blogs erstellt.

Sicherung der Dateien
Die Sicherung der Dateien ist der einfachste Schritt. Ich gehe davon aus, das du im Besitz eines Ftp Programmes bist, da du die Dateien des Blogs ja auch schon auf den Server hochgeladen hast. Wenn nicht, dann lade dir Filezilla runter, gebe deine Ftp Daten (Server, Benutzername und Passwort) in die dafür vorgesehenen Felder ein und begib dich in das Verzeichnis in dem die Blogdateien liegen. Das ist in der Regel das html, www, oder httpdocs Verzeichnis auf dem Server. In meinem Fall ist es der Ordner /html/edv-giessen/ auf dem Server.

Nun ziehst du per Drag und Drop alle Blogdateien von deinem Server, in ein Verzeichnis deiner Wahl auf die lokale Festplatte.
(Grafik unten)

blogsicherung-filezilla

Das war auch schon die Sicherung der Dateien. Hier sind jetzt alle Plugins, die Updates die Templates und die Änderungen an den Templates mitgesichert worden.

Sicherung der Wordpress Datenbank
Um ein Backup der Wordpress Datenbank zu erstellen, besorgen wir uns zuerst ein Plugin. Dieses Plugin, erstellt uns ein Backup der Datenbank und schickt es uns sogar per Email zu. Aus Sicherheitsgründen sollte Eure Wordpress Version nicht älter sein als 2.0.3. Welche Wordpress Version Ihr benutzt, seht Ihr im Backend auf dem Tellerrand ganz unten rechts.

Plugin runterladen und installieren
Nachdem Ihr das Plugin auf Euren Computer geladen habt, entpackt Ihr es und ladet die Datei wp-db-backup.php mit dem Filezilla in das Wordpress Pluginverzeichnis hoch (wp-content/plugins). Bevor es funktioniert, muss es noch im Backend unter Plugins aktiviert werden.

Datenbank Backup erstellen
Um die Einstellungen des Backup Plugins vorzunehmen, geht Ihr im Backend auf Verwalten/Backup. Auf der linken Seite (Grafik unten), listet das Plugin alle Datenbanktabellen des aktuellen Blogs auf. Die Tabellen auf der rechten Seite gehören (in meinem Beispiel) zu anderen Blogs, die ich in der selben Datenbank liegen habe. Wir wollen uns aber auf diesen einen Blog konzentrieren und deßhalb lassen wir die Auswahl so wie sie ist.

datenbank-backup-wordpress

Ein Stück weiter unten, befinden sich weitere Einstellmöglichkeiten. Hier könnt Ihr festlegen, ob Ihr die gesicherten Dateien per Email zugeschickt haben möchtet, oder ob Ihr sie direkt runterladen möchtet. Zum Testen, würde ich die Datenbank mal auf den Computer laden.

Zudem könnt Ihr automatisch ein Backup erstellen lassen und es Euch in regelmäßigen Abständen an Eure Emailadresse schicken lassen. Das ist auch sehr zu empfehlen, da man so ein Update gerne mal auf die lange Bank schiebt. So ein regelmäßiges Update empfiehlt sich gerade wenn man mehrere Blogs betreibt.

backup-options

Die Blog- Dateien müssen übrigens nur gesichert werden, wenn Ihr etwas am Template ändert, oder neue Plugins hinzufügt. Die Beiträge, Kommentare, Kategorien usw. werden in der Datenbank gesichert.

Das wars eigentlich auch schon. Speichert Euch die gesicherte Datenbank am besten in das selbe Verzeichnis auf der Festplatte, indem Ihr auch Eure Wordpress Dateien gespeichert habt.

War doch gar nicht so schwer. Für die Mühe schläft es sich dafür wesentlich besser!

Posted in: Wordpress Tutorials Februar 2008

16 Responses to “Wordpress Backup / Sicherung erstellen Tutorial”

  1. Rico Says:

    Hey,
    danke für den Beitrag - hat mir geholfen! Besonders das Plugin finde ich gut.

    Liebe Grüße,
    Rico

  2. Omer Says:

    Sehr gutes Tutorial
    danke!!

  3. admin Says:

    Das Tutorial ist mittlerweile natürlich etwas veraltet und WP bietet eigene Tools an um Backups zu erstellen. Trotzalledem verwende ich MySQL Dumper um Backups der Datenbank zu erstellen. Dieser werden dann in einen Ordner bei den FTP Daten gespeichert und können beim Sichern der FTP Daten direkt mitgesichert werden.

  4. Martin Horst Says:

    Super,

    hat alles funktioniert, wobei ich ein BackUp-Plugin schon hatte. Hat alles geklappt und funktioniert, wi vorhergesagt.

    Gruß
    Martin

  5. Dave Says:

    Und wie mache ich in falle eines Crashes die Datenbank wieder auf den Server?

  6. admin Says:

    Hallo Dave,
    einfach über PhpMyAdmin importieren!

  7. Dave Says:

    Gibts da nicht wieder das Filesize Limit was Probleme macht bei Datenbanken die mit der Zeit mehrere 100MB groß werden?

  8. admin Says:

    Das kann passieren und hängt soweit ich weiss u.a. vom Provider ab. Am besten du machst das DB Backup mit MySql Dumper und stückelst es in mehrere Teile. Diese kannst du dann stückchenweise wieder importieren.

  9. Dave Says:

    Mit dem MySQL Dumper gibt es ja eigentlich gar keine Größenprobleme beim wiederherstellen soweit ich weiß. Also ist das PLugin Schrott? ich wollte ja eben etwas was nicht ein externes Programm erfordert… am liebsten sowas wie ein MySQL Dumper Wordpress Plugin.

  10. admin Says:

    Der Dumper ist doch superschnell installiert und einsatzbereit, die WP DB-Backup Plugins benutze ich im Grunde nur zusätzlich als Sicherheit.. Als ich den Artikel geschrieben habe kannte ich Dumper glaub ich noch gar nicht.

  11. Denis-l Says:

    nice tutorial ;) aktualisiere es doch mal wegen MySQL Dumper usw. aber auch so ist es total hilfreich für Otto-Normal

  12. AppleField Says:

    Frage: Wie kann ich es wiederherstellen?

  13. admin Says:

    Hallo AppleField,
    wie in den Kommentaren schon erörtert, wird das Datenbankbackup per PhpMyAdmin wieder eingespielt (importiert). Um Größenprobleme zu vermeiden, könntest du die Datenbank mit dem MySqlDumper sichern (es sei denn du hast einen Server mit Shell Zugang und kennst dich damit aus). Mit MySqlDumper hast du die Möglichkeit, eine große Datenbank in mehrere Teile zu stückeln und diese dann stückchenweise wieder einzuspielen. Die restlichen gesicherten Dateien schiebst du einfach per FTP wieder in das jeweilige Verzeichnis hoch!

  14. admin Says:

    ps: http://www.mysqldumper.de/

  15. DSB Says:

    Hallo zusammen,
    ich verstehe irgendwie nicht warum man die einzelnen Dateien, welche per Multipart mittels MySQLDumper erstellt wurden, umständlich einzeln per PhpMyAdmin einspielen soll?
    Man braucht die Dateien lediglich in den work/backup-Ordner des Dumpers hochladen und kann dann mit wenigen Mausklicks die Wiederherstellung starten. Dabei erkennt MySQLDumper, dass es sich um ein Multipart-Backup handelt und spielt in einem Rutsch automatisch alle zugehörigen Dateien ein.
    Zum anderen umgeht MSD auch das PHP-Timeout beim Einspielen (was PhpMyAdmin nicht kann). Und letztlich steckt noch eine wichtige Information im Backup des Dumpers, die PhpMyAdmin ebenfalls nicht auswerten kann: nämlich der Zeichensatz der Backupdatei. MSD erkennt das ebenfalls automatisch und spielt die Daten im richtigen Zeichensatz wieder ein. Gerade in Bezug auf Umlautprobleme ist das Restore mit MySQLDumper wesentlich sicherer.

    Insofern kann ich nicht nachvollziehen warum man, wenn man die Erfahrung macht, dass die Backups mit MSD problemlos funktionieren, nicht auch die Wiederherstellung damit macht.

    Natürlich bleibt es jedem überlassen wie er vorgeht, aber die noch nicht genannten technischen Aspekte wollte ich hier doch noch los werden. ;)

    Ansonsten wünsche ich natürlich viel Erfolg bei Umzügen und Backups.

    Gruß, DSB

  16. admin Says:

    Hallo DSB,
    natürlich ist es umständlich, die einzelnen Dateien stückchenweise wieder einzuspielen. Aber wenn man nicht weiß wie es anders geht, ist es nun mal die naheliegenste Möglichkeit.

    Als ich mich zum ersten Mal mit MSD beschäftigte, fand ich keine Anleitung wie das Einspielen der Datenbank funktioniert, hab vielleicht aber auch nicht richtig gesucht. Vielen Dank aber für die hilfreichen Infos (auch das mit dem Zeichsatz war mir unbekannt)!
    Gruß Carsten

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